Sideboards

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Es liegt etwas Magisches in Möbeln, die Jahrzehnte überdauert haben. Sie tragen Geschichten aus einer Zeit, in der Qualität keine Option war, sondern eine Selbstverständlichkeit.
Wir haben uns darauf spezialisiert, Sideboards aus den 1930er- und 1940er-Jahren zu retten und zu veredeln – Möbel, die mit behutsamer Hand in einen Zustand zurückversetzt werden, der es mit heutiger Neuproduktion aufnimmt. Wir arbeiten außerdem mit Sideboards aus den 1950er- und 1960er-Jahren, die häufig aus Teak gefertigt sind und durch ihre eleganteren, geraden Linien noch moderner wirken.

Eines unserer Sideboards zu kaufen ist nicht nur eine Einrichtungsentscheidung, sondern eine Investition in Nachhaltigkeit und Charakter. Wir suchen die schönsten Exemplare in Nussbaum, Birke und Eiche und geben ihnen durch einen umfassenden Restaurierungsprozess neues Leben:

Handwerk bis ins kleinste Detail: Wir schleifen Jahrzehnte an Gebrauchsspuren ab und holen den natürlichen Glanz des Holzes hervor.
Finish auf Weltklasseniveau: Mit moderner Technik und traditionellen Methoden schaffen wir Oberflächen, die sich seidig anfühlen und aussehen wie neu – mit jener tiefen Patina, die nur ein 80 Jahre altes Holz bieten kann.
Funktionale Perfektion: Wir sorgen dafür, dass Türen gleiten, Schubladen leichtgängig laufen und Beschläge glänzen. Es soll nicht nur neu aussehen – es soll sich auch neu anfühlen.

Ein wenig Hintergrundwissen zu den verschiedenen Designstilen:

Antike Sideboards aus den 1930er- und 1940er-Jahren stehen für eine spannende Umbruchzeit der Designgeschichte. Hier ließ man die schweren, ornamentierten Möbel hinter sich und bewegte sich auf das zu, was wir heute „moderne Klassik“ und frühen Funktionalismus nennen.

In den 1930er-Jahren erreichte die schwedische Möbelkunst einen ihrer absoluten Höhepunkte, oft Swedish Grace genannt. Sideboards aus dieser Zeit wirken selten plump; sie setzen stattdessen auf Proportionen und handwerkliches Können.

Materialwahl: Verwendet wurden häufig exklusive Hölzer wie Birke, Ulme und Mahagoni sowie mitunter schöne Intarsienarbeiten (in Holz eingelegte Muster).
Formgebung: Die Beine waren oft schmal und leicht ausgestellt. Beschläge aus Messing oder Zinn verliehen ein luxuriöses, aber zurückhaltendes Gefühl.
Art-déco-Einfluss: Gegen Ende der 30er-Jahre sehen wir mehr abgerundete Ecken und spiegelglatte Oberflächen, inspiriert von der internationalen Art-déco-Bewegung.

Mit den 1940er-Jahren wandelt sich der Stil. Die Kriegsjahre beeinflussten die Materialverfügbarkeit, und das Design wurde praktischer und robuster. Hier entsteht die Grundlage dessen, was wir heute „skandinavisches Design“ nennen.
Praktischer Stauraum: Sideboards wurden funktionaler, mit durchdachten Innenaufteilungen für Wäsche, Besteck und Geschirr. Nun zog das Möbelstück endgültig als Herzstück in das Esszimmer ein.
Weichere Formen: Der Stil der 40er-Jahre wird mitunter „Folkhem-Architektur“ genannt. Die Möbel wirken wärmer und weniger streng als die eleganten Stücke der 30er-Jahre.
Helles Holz: Helle Hölzer wie Eiche und Birke dominierten, oft mit einem matteren Finish als die früheren hochglänzenden Varianten.

Sideboards aus den 1950er- und 60er-Jahren entstanden in einer Zeit, in der Formgebung und Funktion Hand in Hand gingen und die Materialwahl – oft schönes Teak, Eiche oder Palisander – eine Qualität besaß, die man heute selten sieht. Mit der Zeit und dem Gebrauch kommen Kratzer, Ränder und matte Stellen; hier helfen wir, diesen Ikonen mit einer nahezu neuwertigen Oberfläche neues Leben zu geben.

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